Verein

DPSG Reutlingen Süd e.V.

(Eintragung ausstehend)

 

Nach mehrjähriger Überlegung und Planung fand am 29.12.2020 die Gründungssitzung unseres Vereins statt. Der Förderverein soll den Stamm zukünftig in rechtlicher, finanzieller und ideeller Hinsicht unterstützen. Als eingetragener Verein besteht er aus den beiden Organen Vorstand und Mitgliederversammlung. Die Gründung eines solchen Vereins empfiehlt sich vor allem aufgrund der rechtlichen Gegebenheiten in der Pfadfinderarbeit. Diese und weitere Argumente für die Vereinsgründung werden auf dieser Seite erläutert.

Rechtliche Grundlagen der Stammesarbeit

Unser Stamm gehört der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) an, dem Zusammenschluss aller katholischen Pfadfinderstämme Deutschlands. Er ist wie jeder andere Stamm der DPSG ein nicht rechtsfähiger Verein, der selbstständig und eigenverantwortlich nach der Ordnung und Satzung der DPSG handelt. Die Gesamtverantwortung und somit auch leider die (finanzielle) Haftung liegt damit beim Vorstand des Stammes.

Der eingetragene Verein

Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe sowie die Erziehung und Bildung entsprechend der Satzung der „Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg im Bund der Deutschen Katholischen Jugend“ (im weiteren „DPSG“ genannt) als eines gemeinnützigen Verbandes. Der eingetragene Verein ist im Gegensatz zu unserem Stamm eine juristische Person. Das finanzielle Risiko liegt also nicht mehr bei den Stammesvorständen. Ein Verein entbindet damit die aktiven Leiter des unverändert weiterbestehenden Stammes von dieser Bürde der persönlichen, finanziellen Haftung und macht damit nicht zuletzt die betreffenden Posten attraktiver für junge Menschen, die sich vorstellen können, als Leiter, Leiterinnen, Vorstand oder Vorständin Verantwortung zu übernehmen und die Jugendarbeit aktiv zu gestalten.

Eingetragener Verein als finanzieller Träger

Der eingetragene Verein fungiert als Eigentümer der Einnahmendie wir generieren und verwaltet diese im Sinne des Stammes. Dabei ist er an die eigene Satzung gebunden. Als rechtsfähiger und zukünftig gemeinnütziger Verein könnte er später auch Spendenbescheinigungen ausstellen. Ehemalige Mitglieder können den Stamm außerdem als Fördermitglieder unterstützen. Zahlen sie bisher den normalen Bundesbeitrag und ist ihr eigentlicher Wunsch, unseren Stamm direkt zu unterstützen, so sind ihre Mittel im neu gegründeten eingetragenen Verein besser aufgehoben.

Eingetragener Verein als Heimat für Freunde des Stammes

Nicht zuletzt soll der Verein auch auf sozialer Ebene eine Heimat für ehemalige Aktive des Pfadfinderstammes sein. Die Gründe für das Ausscheiden aus der regelmäßigen Teilnahme oder Mitarbeit können vielfältig sein. Meist sind es berufliche, wohnliche oder familiäre Veränderungen oder auch gesundheitliche oder altersbedingte Erwägungen, die ein aktives Engagement in den Kinder- und Jugendgruppen nicht möglich machen. Dabei bleiben diese Mitglieder dem Stamm oft verbunden und erachten seine Arbeit weiterhin als förderungswürdig. Auch in der Elternschaft sowie im weiteren Umkreis des Stammes, etwa der katholischen Kirchengemeinde, gibt es womöglich Menschen, die die Jugendarbeit unseres Stammes schätzen und unterstützen möchten, ohne sich unmittelbar an Truppstunden, Wochenendaktionen oder Zeltlagern beteiligen zu wollen. Der Förderverein kann vorhandene Energien und Ideen bündeln und beispielsweise punktuell Projekte stemmen, deren Erlös dem Stamm zugutekommt. Es sind auch Treffen und gemeinsame Unternehmungen der Familien, der Mitarbeiter und der Freunde des Stammes möglich, welche die Kommunikation, das Gefühl der Zugehörigkeit und die Stammesidentität stärken. Liegt die Organisation solcher Angebote in Zukunft beim Förderverein, werden die Leiterrunde und Stammesvorstände deutlich entlastet und können sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft, die Jugendarbeit, konzentrieren.